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Die Lautsprecher |
Ich habe mir vor einigen Jahren den Doppel-Banpaß-Subwoofer EBP210 von Emphaser zugelegt. Da sind zwei 25cm-Chassis untergebracht, die ordentlich Druck machen und auch tiefste Frequenzen wiedergeben. Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Teil, wenn es nur nicht so wuchtig wäre. Leider bekommt man für solche "Aggregate" ja kein Geld mehr, sonst hätte ich ihn spätestens jetzt verkauft. Also herausnehmbar ist oberste Priorität: Da der Verstärker direkt unter dem Kofferraumboden seine Dienste verrichtet, sollte die Verkabelung kein Problem sein. Die vergoldeten Anschlüsse an der Box sind rechts und links außen als Schraubklemmen oder als Bananenstecker-Buchsen ausgeführt. Ich habe mich für die Stecker-Variante entschieden. Bei Conrad habe ich mir entsprechende Einbaubuchsen bestellt (das billigste vom Billigen). Die werde ich in die Kofferraum-Seitenverkleidung versenken und von hinten schön isolieren. Wenn ich den ganzen Kofferraum benötige, kommen die Stecker einfach da rein und sind dann auch so geschützt, dass die nicht aneinander kommen und mir so die Endstufe zerstören. Die Lautsprecher-Kabel vom Verstärker nach vorne werde
ich bis hinter das Radio führen und dann dort in den Mercedes-Kabelbaum
einschleifen. Das klappte in meinen älteren Autos auch schon ganz gut. |
| Die Frontlautsprecher |
| Das Lautsprechersystem QM 218.02 von
MB Quart besteht aus einem 165mm Tieftöner, Metall-Hochtöner und einer
recht wuchtigen passiven Frequenzweiche. Eigentlich hatte ich vor, diese in die Tür mit einzubauen. Als ich aber die Türverkleidung runter hatte, sah ich, dass da nirgends Platz dafür ist (wie Ihr auf den unten folgenden Bildern sicher erkennen könnt...). Ich habe die Gehäuse der Frequenzweichen geöffnet, um mir die Daten der Spulen und Kondensatoren aufzuschreiben. Diese Bauteile werde ich mir demnächst einzeln kaufen und dann einfach entsprechend in die "fliegenden" Kabel einlöten. Der Bericht folgt dann noch. Um die Hochtöner mangels Hochpassfilter nicht zu gefährden, habe ich diese jetzt noch nicht eingebaut. Aber mit Bildern möchte ich Euch dennoch schon versorgen. |
| Für die Tieftöner sind Adapter-Ringe
erforderlich, die ich mir in einem Autoteile-Shop zum Preis von rund 23€ gekauft habe. |
| Eine kleine Anmerkung zu den
Bildern habe ich noch: Teilweise habe ich die Bilder auf der Fahrerseite, teilweise auch auf der Beifahrerseite gemacht. Damit das Ganze hier übersichtlich bleibt, habe ich einige Bilder gespiegelt. In diesem Bericht "arbeite" ich also nur auf der Fahrerseite. Dies nur, falls Ihr Euch wundert, dass ich mal 4 Fensterheber samt Kofferraumentriegelung auf den Bildern habe, mal aber nur einen Fensterheber... Ach ja, noch was: Fangen wir also an: |
| Zunächst müssen wir erstmal die Schrauben finden: Die erste sitzt an der Schlossrosette. Wenn Ihr diese gelöst habt, hebt die Rosette unten etwas ab und zieht sie dann nach unten heraus. Die zweite Schraube ist
unter dem
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| Zwei weitere Schrauben verstecken sich
im Türgriff. Um da ran zu kommen, muss davon erstmal die Oberschale ab: Hebelt mit einem Schraubendreher von der Armlehne aus den Deckel unten aus. |
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| Dann noch ein wenig mit den Fingern
wackeln und ziehen, dann habt Ihr das Teil in der Hand. Auf dem Bild seht Ihr noch zwei Plastiknasen, die die Oberschale festhalten. Einen sehr großen Widerstand bieten die aber nicht... |
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| In den beiden Löchern ist jeweils ein Schraube versenkt. Diese noch lösen und dann kann´s weitergehen. | |
| Als nächstes muss noch das Spieleldreieck,
in dem der Hochtöner sitzt abgebaut werden. Öffnet dafür das Fenster. Dann drückt Ihr mit der einen Hand die ganze Abdeckung Richtung A-Säule und hebt dann die Nase am vorderen Ende ab. Vorsichtig, immer weiter (den Druck Richtung A-Säule nicht vergessen!) und dann sollte sich das Teil eigentlich lösen. Auf dem Bild habe mal die Nasen rot markiert, die ausgehakt werden müssen. Die blauen Kreise zeigen die kleinen Nasen, die sich am Türblech festhalten (wichtig nachher für den Zusammenbau). |
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| Als nächstes habe ich nun die
Türverkleidung von dem Türblech abgezogen, da sie noch mal mit Plastikdübeln
im Blech fixiert ist. Einen guter Anfang war an der zuvor abgebauten Schlossrosette zu finden. Die Dübel sitzen an der unteren Hälfte der Türverkleidung. Um das einfacher darzustellen, habe ich hier ein Bild von der demontierten Verkleidung eingestellt. Rechts ist der Schloss-Ausschnitt zu sehen. |
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| Jetzt hängt die Verkleidung nur noch am
Fenstergummi fest. Es machte fast den Eindruck, dass sie darin ein wenig
klebt. Also hinten am Türknopf vorsichtig einen breiten Schraubendreher ansetzen und die Verkleidung (während sie unten etwas von der Tür weggeklappt wird) nach oben aushebeln. |
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| Um den Türöffner braucht Ihr
Euch keine Gedanken zu machen, denn der ist nicht wie früher in ein Gestänge
eingehakt, sondern läuft nun über einen Bowdenzug. Der ist ausreichend lang,
sodass Ihr den nicht irgendwie auszuhaken braucht. |
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| Die Einsätze der Fensterheber sind von
der Rückseite her mit einem weißen Schieber in der Türverkleidung
verriegelt. Auf dem folgenden Foto sieht man den weißen Schieber.
Außerdem habe ich da schon den |
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| Natürlich hat Mercedes uns hier wieder
ein kleines Hindernis eingebaut: Der Stecker, der an den Werks-Lautsprecher
angeschlossen ist. Den können wir natürlich nicht gebrauchen! Ich habe ihn kurzerhand abgeschnitten, die Kabel abisoliert und dann direkt an die neuen Lautsprecher angeschraubt. Das Kabel hätte aber auch keinen Zentimeter kürzer sein dürfen... So, dann den Lautsprecher festgeschraubt, Funktionstest (erfolgreich), und dann das Ganze in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut. |
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| Beim Einsetzen der Verkleidung in das Türgummi darauf achten, dass das (bei mir) grüne Holz genau in die Gummi-Nut kommt, sonst könnte Wasser eindringen, die Scheibe zerkratzen oder die Türverkleidung klappern... | |
| Wie ich ja schon geschrieben habe,
werde ich mir in den nächsten Tagen Spulen und Kondensatoren kaufen und
die dann noch in die Lautsprecherkabel einschleifen. Welche ich da genau genommen habe und eine Bau- bzw. Lötanleitung werde ich hier dann noch präsentieren. |