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Der Mercedes C200 Kompressor Classic (W203) |
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| Wir schreiben den 12.07.2002:
Ich fahre mit meinem C180 zum Mercedes-Händler und sehe dieses Auto: Ein C200 Kompressor in Classic-Ausstattung, in Smaragdschwarz-metallic. Baujahr 11/2000, 21.700 km gelaufen und aus erster (Sixt-) Hand. Als Sonderausstattung hat er Klimaautomatik, Regensensor, Glasschiebedach, Durchlademöglichkeit und ein Radio. Alles andere wie ABS, ESP, ASR, BAS, 4 Fensterheber, 5 Kopfstützen, 6 Airbags, Tempomat, Fahrlichtassistent, 6-Gang-Schaltung, Multifunktionslenkrad hat er ja schon serienmäßig drin. Die Probefahrt hat mich total begeistert. Der Motor ist sagenhaft. Auf den Sound des 6-Zylinders im etwa gleichstarken C240 kann ich verzichten. Der 4-Zylinder ist sehr laufruhig und hat laut Werksangaben sogar einen besseren Durchzug als der C240. Der Wagen ist in der Versicherung sogar 50 € billiger als mein alter C180. Steuerbefreit ist er auch noch für 15 Monate. Da nehme ich den einen Liter, den er mehr verbraucht, gerne in Kauf. Wir reden schließlich von einem 163 PS starken Auto. Herz, was willst Du mehr?
Dann sah ich sie: die Toora Veloce. Vom Design her ähnlich der OZ Vela, jedoch nicht Silber lackiert, sondern dunkel verchromt. Ich habe mich für die Größe 8x18" ET 35 mit 225/40ZR18 entschieden. Das reicht für meinen Geschmack. Damit das dann auch richtig gut aussieht, bekommt der Wagen auch noch ein Gewindefahrwerk von KW. So lässt sich der Wagen exakt so tief legen, wie ich das will. Heute war dann die erste
"Anprobe", wie denn die Räder im Radhaus stehen. |
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| So wie es aussieht,
brauchen vorne keine Distanzscheiben drauf, hinten muss das Rad jedoch
20mm weiter raus, damit es bündig mit der Karosserie abschließt. Diese Distanzscheiben wurden heute bestellt und am Donnerstag geht´s dann los. 06. September 2002
Hier habe ich mal je zwei Vorher-Nachher-Bilder
eingestellt, Von schräg hinten kann man gut sehen, wie weit die Räder aus den Radkästen rausgucken: vorher:
nachher: Vor Allem von der Seite ist meine Berta richtig schick:
vorher:
nachher:
Einige Kilometer bin ich schon gefahren und musste
feststellen, dass der Komfort
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Hier kommt nun ein kleiner
Mängelbericht, |
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Ich hatte ganz vergessen zu schreiben, dass ich meine Berta Ende Oktober außerplanmäßig in der Werkstatt hatte, da die Kupplung Probleme machte: Ich hatte ständig das Gefühl, dass sich der Schleifpunkt laufend verstellte. Außerdem rupfte die Kupplung beim Anfahren. Ich also hin zum Händler und mit dem
Meister eine ausgiebige Probefahrt gemacht. Natürlich war´s so, dass der
Meister nach einer halben Stunde Anfahren-Anhalten-Anfahren-Anhalten kein
Rupfen feststellte. Ich konnte mir das auch nicht erklären. Dann wollten
wir Fahrerwechsel machen. Als wir uns dann vor dem Wagen trafen, bemerkten
wir, dass die Kupplung mächtig am Stinken war. Auch das wurde damals zu meiner
Zufriedenheit behoben. Na ja, soweit ich das damals sagen konnte, denn es war
inzwischen draußen so kalt geworden, dass ich nicht mehr mit geöffnetem
Schiebedach gefahren bin. |
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| Nun trug es
sich Mitte Dezember 2002 zu, dass die Kupplung nach 2 1/2 Monaten
und ca. 5.000km wieder anfing, zu rupfen. Ich hatte mich damals schon mit dem Meister in Verbindung gesetzt, dass das Ganze wieder losgeht. Na ja, da ich bisher nicht so die rechte Zeit hatte, hat sich den Werkstattbesuch auf Dienstag (21.01.03) gelegt. Den Termin hatte ich 1 1/2 Wochen vorher vereinbart. Neben der Kupplung habe ich auch in Auftrag gegeben, dass die den Fensterheber der Fahrertür instand setzen sollen. Außerdem habe ich die Zugluft durch die Türen erneut bemängelt, da es immer noch zieht wie Hulle. Das habe ich aber Anfang Januar erst bewusst festgestellt, denn ich hatte das Schiebedach das letzte Mal auf, als es noch recht warm war. Ich habe den Wagen am Abend vorher schon hingebracht, damit ich Dienstag morgen nicht zu spät zur Arbeit komme. Da wurde mir schon gesagt, dass ich den Wagen erst Mittwoch abholen kann, denn die müssen sich Dienstag erst an der Kupplung ansehen, was da jetzt schon wieder ist, dann die Teile bestellen, die am Mittwoch morgen da sein sollen. Die werden Mittwoch eingebaut und gut ist. Ich sollte Mittwoch Mittag noch mal anrufen. Gesagt getan. Es war die 2-Massen-Schwungscheibe, die in alle Richtungen Spiel hatte. Ich fragte den Meister, ob mein Wagen bis Mittwoch Abend fertig wird. Da geht er mit seinem schnurlosen Telefon in die Werkstatt und sagt: "Der Motor und das Getriebe sind wieder drin, nur der Auspuff, die Kardanwelle und viel Kleinkram hängt da noch rum. Könnte knapp werden, aber das sollten wir bis 17 Uhr schaffen". Da ich am Donnerstag Spätschicht hatte, bot ich ihm an, den Wagen dann erst am Donnerstag um 10 Uhr abzuholen. Dann brauchen die da nicht in Hektik zu verfallen. Er freute sich. Seine Mechaniker bestimmt auch. Warum sollte man die Leutchen nicht auch ein wenig unterstützen? Nun ja. Am Donnerstag hab ich es nicht ganz geschafft: um 10:10 war ich dann da. Als ich in ´s Büro gehen wollte, kam mir der Meister entgegen. "Nehmen sie noch kurz Platz, ich bin gleich da." Ich habe mich vorher schon gewundert, warum meine Berta nicht auf dem Hof stand: Dann kam der Meister nach 2 Minuten zu mir und sagte, dass die ein kleines Problem haben: Die bekommen den Wagen nicht aus der Werkstatt, da da zu viele andere Autos drinstehen. "Kleinen" Moment noch. Dann verschwand er wieder. Um 10:20 hatte er dann endlich meinen Wagen draußen und wollte eine Probefahrt mit mir machen. Ich stieg ein und er fuhr los. Ich meckerte erstmal, dass ich keine Zeit mehr habe, da ich um 11 Uhr auf Arbeit sein muss und von der Werkstatt bis zur Arbeit etwa 45 Minuten bräuchte. Dann drehte er auch recht bald wieder um. Ich sagte ihm auch, dass bei der letzten Reparatur der Kupplung zuerst auch alles in Ordnung war, dass die Probleme erst nach 5.000km wieder auftraten. So ganz nebenbei erzählte er mir, dass die da noch eine "Schaltstange" entdeckt haben, die dem Meister nicht mehr so gut gefällt, die müsste bald gewechselt werden. Hm, bisher habe ich keinerlei Probleme mit irgendwelchen Schaltstangen gehabt. Ich sagte zu ihm, dass ich in ca. 3.500km sowieso zur Inspektion muss. Dann können die das ja gleich mit machen. "Nein, solange würde ich nicht warten". Äh, Was bitte? ich habe keine Probleme beim Fahren bemerkt, bringe mein Wagen in die Werkstatt und auf einmal ist da eine "Schaltstange" so dermaßen kaputt, dass die sofort gewechselt werden muss ?????????? Wieder auf dem Hof angekommen erzählt mir der Meister, dass der Fensterheber noch nicht repariert ist, da müssten die erst Teile für bestellen. Das hat er erst heute erfahren. BITTE??? So langsam wurde ich sauer: Ich sagte zu ihm, er solle doch einfach mal in die Auftragsbücher gucken, denn ich habe mitbekommen, dass der andere Meister, bei dem ich die Reparatur angemeldet habe, das mit aufgeschrieben hat. Ach ja, da war ja noch die Türfolie: "Das ist vom Hersteller so gewollt, wegen Durchrostung und so". Jetzt ging mir der Hut hoch: "WAAASSS???? Hör mir mal zu! Ich hatte das bereits im Oktober bemängelt und Meister H. hat gesagt, dass es da vom Werk aus eine Lösung gibt, dass das ein bekannter Fehler am W203 ist!!! Und Sie kommen wieder mit der alten bekannten Ausrede, mit der Sie Hausfrauen wieder vom Hof schicken????" Er wollte gerade was sagen, als ich fertig war mit Luftholen: "Ich gebe meinen Wagen mit 3 Mängeln ab, gebe Ihnen aus Freundlichkeit noch 2,5 Stunden (Donnerstag von 7:30-10 Uhr) mehr Zeit, den Wagen wieder zusammenzubauen. Und dann geben Sie mir den Wagen mit 2 alten und einem neuen Mangel 30 Minuten zu spät wieder zurück??? Das ist nicht Ihr Ernst, oder???" "Ja, ich kann ja verstehen dass Sie jetzt verärgert sind..." Blablabla. Das sind dann so Standard-Sprüche die mir als Kundenberater im Telemarketing auch eingetrichtert wurden... Ich sagte dann nur noch, dass ich jetzt meine Tasche vom Rücksitz nehme, ins Büro gehe, mir den Schlüssel der A-Klasse wieder hole und dann zur Arbeit fahre. Freitag Abend um 16:30 stehe ich wieder auf der Matte. "Es wäre aber schön, wenn sie sich kurz nach Mittag noch mal melden. Nicht dass Sie wieder umsonst hier her kommen, falls noch was dazwischen kommt" Ich habe ihm nicht mehr geantwortet, aber doch immerhin noch genickt. Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, dass das jetzt schon alles war, oder? Ich habe also heute Mittag da angerufen. "Jaaa, Herr Mertens, Die Türdichtung haben wir noch mal so richtig verklebt. Außerdem haben wir aus unserer Filiale in ... (ca. 70km entfernt) noch ein Teil rangeholt, das das Ganze noch dichter macht. Da zieht jetzt nichts mehr." "Den Fensterheber haben wir auch repariert, da war der Motor kaputt". (Ach was, dachte ich, den hat der andere Meister schon vor 2 Wochen für mich bestellt...) "Aber die "Schaltstange", die mussten wir im Werk bestellen und die ist heute morgen leider noch nicht mitgekommen" [Denk] Ohneedoh [/denk] "Ja, und da sie zu Recht so verärgert sind, möchte ich Ihnen den Wagen am liebsten erst am Montag zurückgeben, damit Sie nicht mit einem halbfertigen Auto rumfahren und da womöglich noch was Schlimmeres passiert" Ich fragte ihn, wie er sich das vorstellt, ich habe am Wochenende weite Strecken zu fahren. Und das in einer (inzwischen nicht mehr so) fremden A-Klasse (A170CDI Automatik). Na ja, ich habe dann aufgegeben und zugestimmt. Montag Abend um 16 Uhr bin ich also wieder auf dem Hof bei denen. Wenn da jetzt noch die kleinste Kleinigkeit schief gehen sollte, bin ich beim Chef. ---------------- Hier kommt jetzt mein Abschlussbericht: Ich war am Montag um 16:30 Uhr bei meiner Werkstatt. Ich habe schon mal nicht schlecht gestaunt, als ich meine Berta frisch gewaschen im Regen stehen sah. Nach dem Langen Schmuddelwetter der letzten Wochen habe ich schon fast vergessen, wie toll Wasser vom Lack abperlen kann. Dann bin ich rein, um den Meister aufzusuchen. Es war aber nur eine ältere Dame da, der ich meinen Namen nannte. Dann holte sie meinen Autoschlüssel und den Reparaturauftrag, den ich noch unterschreiben sollte. Bevor ich das tat, habe ich mir das nochmal durchgelesen, um evtl. mehr über diese komische Schaltstange herauszufinden. Leider stand da aber nur "Austausch Schaltstange". Dann habe ich sie gefragt, ob der Meister, mit dem ich mich so in den Haaren hatte, noch da ist. Leider war dem nicht so. Aber der andere, bei dem ich die Geschichte in Auftrag gegeben habe, war da. Ich ging in sein Büro und fragte ihn, ob er vom letzten Donnerstag was gehört hat. Er meinte nur, dass da was mit nicht erledigten Reparaturen war. Mehr hatte er auch nicht erfahren. Naja, dann haben wir noch eine kurze Probefahrt gemacht bei der ich auch wieder gut gestaunt habe, denn so sauber, wie der Wagen draußen war, war er auch drinnen. Und die Kupplung war auch in Ordnung. Er hat dann auch gleich das Schiebedach aufgemacht. Es zog (lange) nicht mehr (so schlimm) aus den Türen. Fensterheber lief auch. Wegen der Kupplung vermutet er, dass die Ursache für das Rupfen tatsächlich das 2-Massen-Schwungrad war. Die hatten im Oktober zwar die Kupplung komplett getauscht. das hat aber nur kurz Abhilfe gebracht. Jetzt, wo das Schwungrad gewechselt wurde, sollte eigentlich alles so bleiben, wie es jetzt ist: nämlich perfekt ! Ich habe ihn dann auch noch mal nach der Schaltstange gefragt. Er meinte, dass die evtl. beim Aus-/Einbau des Getriebes beschädigt wurde. Genau konnte er mir aber auch nicht sagen, welche Stange das nun war. Er sagte auch, dass der andere Meister mir ruhig hätte sagen können, dass da bei der Reparatur was schief gegangen ist. Dem stimme ich auch zu. Fehler passieren ja schließlich überall. Sind ja auch nur Menschen, die Mechanikers. Wegen der nicht ausgeführten Arbeiten und der Geschichte, dass die mich vergeblich 40km fahren ließen, konnte er sich im Namen des Autohauses nur entschuldigen. Wenn ich noch mal so was habe, soll ich alles komplett über ihn machen, auch wenn er selbst nicht mehr in der Reparaturannahme ist, sondern eher Werkstattleiter ist (er bestellt Hebebühnen, Werkzeug etc.). Der andere Meister ist der Nachfolger von ihm und hat so einen Job noch nicht gemacht und ist auch noch am Üben, dass er sich nicht zu viele Reparaturen aufhalst. Das hörte sich sehr gut an, denn ihm kann ich vertrauen. Mein Schwager, der in einem Mischfutterwerk einen Getreide-LKW mit dem Stern fährt (die roten aus dem nördlichen Schleswig-Holstein), kennt ihn auch und hält auch große Stücke auf ihn. Ach ja, bei Einsteigen habe ich mir glatt den Kopf gestoßen. War schon ungewohnt nach einer Woche A-Klasse wieder in meine tiefergelegte Berta einzusteigen. Mit der Schaltung kam ich auch recht schnell wieder zurecht. Nur an einer Stelle einer Bundesstraße, wo ich nach links abbiegen muss, habe ich glatt vergessen, die Kupplung zu treten. Bock, Bock, Bock, ----, AUS!!! Peinlich, peinlich! |
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| 13.
Februar 2003 Ich habe zum Geburtstag einen
Kühlergrill vom Avantgarde bekommen. Vorher: Nachher: |
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| Nachdem
Anfang April die Geschichte mit der Kupplung wieder losging, besuchte ich
meinen Händler ein weiteres Mal. Nach einigem Hin und Her wurde ich mit dem Verkäufer einig, dass mein Auto gewandelt werden soll. Denn wie oft sollten die sonst noch was an der Kupplung machen? Der Meister wusste ja (verständlicherweise) auch nicht mehr weiter.
Die Wandlung sollte dann so aussehen, dass ich ein
anderes Auto bekommen soll, Im Internet bin ich dann bei einem Mercedes-Händler in Goslar fündig geworden. Alles weitere findet Ihr in der Navigation bei dem zweiten "MB C200K"-Link. Das Kapitel hier ist (Gott sei dank) seit dem 06.05.03 geschlossen. |
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